Startseite FeAp 61 - Der Fernsprechapparat 61
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Farben
Vor Einführung des FeAp 61 war die Standardfarbe bei Telefonen der Deutschen Bundespost schwarz, was bedingt durch den Werkstoff Bakelit war. Gegen monatlichen Aufpreis gab es Telefone in elfenbein. Der Aufpreis ist insofern gerechtfertigt, da Bakelit in elfenbein aufwändiger herzustellen ist und leichter brechen kann. Mit Einführung des FeAp 61 war die Standardfarbe kieselgrau.
Brokathauben
Die DBP reagierte Ende der 1960er Jahre mit einem
Drohbrief an ihre Kunden:
"Über Geschmack lässt sich streiten. Über postalisch unzulässigen
Telefonzierrat nicht. (...) Da darf die Post keinen Spaß verstehen. Störenfriede
haben nichts im Fernsprechnetz zu suchen. (...) Grundsätzlich gilt: Erlaubt
ist, was eine postalische FTZ-Prüfnummer trägt. (...) Denn sollten Sie wegen
Verwendung unzulässigen Zubehörs oder eines verbotenen Antik-Telefons den
Entstörungsdienst rufen müssen, werden Sie zur Kasse gebeten. Die Post ist
sogar berechtigt, Ihren Anschluss stillzulegen."
Farben der Deutschen Bundespost
Man entschloss sich, die FeTAp 61 in neuen Farben anzubieten. Im August 1970 wurden 13 Farbvorschläge vorgelegt, von denen vier ausgewählt und ab 1972 angeboten wurden:
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| FeTAp 611-2 farngrün |
FeTAp 611-2 lachsrot |
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| FeTAp 611-2 ockergelb |
FeTAp 611-2 hellrotorange |
Farngün, Lachsrot, Ockergelb und Hellrotorange
waren die einzigen Farben, welche die Deutsche Bundespost für die FeTAp 61
angeboten hatte.
Die lachsrote Version wurde 1978 mangels Nachfrage wieder aus dem Programm
genommen. Entsprechend selten sind diese Exemplare heute.
In diesen Farben waren alle FeTap 611 bis 616
lieferbar. Erdtaste und Schauzeichen waren bei den farbigen Versionen wie die
Nummernschalter und Anschlussschnüre schwarz.
Zunächst kosteten die bunten Apparate einen monatlichen Aufpreis. Begründet
wurde dies damit, dass bei einem Austausch eines äußeren Bauteils (z.B.
Handapparat) der gesamte Apparat getauscht werden musste, da es zu
Farbabweichungen kommen konnte.
Sonderfarben
Es gab einige wenige Sonderfarben. DFG stellte
den FeTAp 61 in schwarz in sehr kleiner Auflage her. Diese
Version war angeblich eine Sonderauflage für die Ruhrkohle AG. Die schwarze
Version ist extrem selten.
Noch seltener als die schwarze ist die rote Version von Bosse. Es gab ihn in
dieser Farbausführung auch als Bosse Leichtwahl-Tastapprat 173 (siehe Seite Sonderapparate).
Genauso selten ist die postgelbe Variante von Telefonbau & Normalzeit. Dieser Apparat war ebenfalls nicht für normale Endkunden
zu haben. Möglicherweise ist er postintern verwendet worden.
Diese kleine Gallerie ist höchstwahrscheinlich nicht abschließend. Bei der
Vielzahl der Hersteller und Ausführungen des FeAp 61 gab es sicher noch weitere
Farbvariationen.
Zu Ausbildungszwecken bestellte die Deutsche Bundespost einige wenige transparente Modelle des FeTAp 61. Einige Hersteller stellten transparente 61er auch als Werbemodell her.
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Von Hagenuk stammen diese farngrüne und
hellrotorange FeWAp 612-1, die jedoch nicht von der DBP vertrieben wurden. Das Gehäuse kommt von SEL.
![]() (Quelle: Sascha Klenke) |
![]() (Quelle: Sascha Klenke) |
![]() (Quelle: Sascha Klenke) |
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